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Inhaltsangabe:Der Prozess – Franz Kafka

Normalerweise bekommt Josef  K. jeden Morgen sein Frühstück von der Köchin seiner Zimmervermieterin Frau Grubach, direkt an sein Bett geliefert. Eines Morgens wartet er jedoch vergeblich auf sein Frühstück. Als er klingelt, erscheint jedoch nicht die Köchin, sondern ein wildfremder Mann betritt sein Zimmer. Auf die Fragen, wo denn die Köchin bleibe und was er hier tue, weicht ihm dieser geschickt aus.

Josef K. will im anderen Zimmer nach der  Köchin schauen, doch wird er dort bereits von drei weiteren Herren erwartet. Auf  Nachfragen erklären sie ihm nur höflich, aber bestimmt, dass er bleiben solle, wo er sei, da er verhaftet wäre.

Sie fordern ihn auf, dass er wieder in sein Schlafgemach zurückgehen solle und sich ordentlich anzukleiden und auf den Vorgesetzen der Männer zu warten habe. Es nennt ihm zwar niemand den Grund für seine sofortige Verhaftung, dennoch wird er von zwei Wächtern ins Verhörzimmer gebracht. Dort teilt ihm der Vorgesetzte mit, dass ab sofort ein Prozess gegen ihn läuft.

Josef K. weiß nicht recht, wie er sich verhalten soll. Er hat sich doch nichts zuschulden kommen lassen. Vielleicht handelt es sich um einen Scherz seiner Bankkollegen, schließlich hat er heute seinen dreißigsten Geburtstag. Aber bevor er sich hier unvorsichtig benimmt, will er  lieber  erst einmal mitspielen, falls es sich doch um einen Scherz seiner Kollegen handeln sollte. Schon früher ist er durch unvorsichtiges Benehmen bestraft worden, das will er dieses mal lieber nicht riskieren.

Als dann der Aufseher dazu kommt, will Josef K. von diesem den Grund seiner Verhaftung wissen, doch auch dieser kann ihm den Grund sowie den Auftraggeber nicht nennen. Kurz danach verlassen die Männer wieder seine Wohnung mit der Aufforderung, dass Josef K. weiter seiner Arbeit nachgehen solle. Er kann also bis zum Prozessbeginn ein freies Leben führen. Somit denkt er nicht weiter über den bevorstehenden Prozess nach, da er sich auch keiner Schuld bewusst ist und ihm auch kein Anklagepunkt vorgeworfen wurde. Doch plötzlich erhält er einen Anruf, dass sein Gerichtstermin feststehen würde.

Am Tag der Verhandlung begibt sich Josef K. zum Gericht, welches auf einem Dachboden in einer heruntergekommenen Gegend stattfinden soll. Im Bewusstsein seiner Unschuld nimmt Josef K. die Verlautungen des Gerichts mit Humor auf und begibt sich nach einiger Zeit wieder nach Hause.

Noch immer weiß Josef K. nicht, wer ihn überhaupt beschuldigt und wessen er angeklagt sein soll. Doch eine Woche später muss Josef K. erneut vor Gericht erscheinen. Dort findet er aber in den Räumen nur einen Gerichtsdiener vor. Dieser führt ihn durch die Verwaltungsräume des Gerichtes, kann ihm aber auch nichts Näheres mitteilen.

Nunmehr beginnt er zu realisieren, dass diese Angelegenheit doch ernster ist, als er bisher vermutet hat. Darin bestärkt wird er von den vielen weiteren Angeklagten, die sich im Gang vor den Räumen der Gerichtsbeamten
aufhalten und allesamt einen recht unglücklichen Eindruck machen.

Der Onkel von Josef K. erfährt schließlich von dem bevorstehenden Prozess seines Neffen und macht sich direkt auf den Weg, um diesem zu helfen. Gemeinsam machen sie einen Termin bei dem Advokaten Dr. Huld, einem alten Bekannten von Josef K`s Onkel, aus. Dieser soll der Sache auf den Grund gehen und endlich herausfinden, wessen Josef K. überhaupt angeklagt ist und wie er sich rechtfertigen kann. Er soll Josef K. helfen, dass die Anklage gegen ihn fallen gelassen wird.

Doch auch nach Monaten gibt es keine positiven Nachrichten von Seiten des Advokaten. Josef K. wird bei jeder Nachfrage mit einer anderen Ausrede vertröstet. Schließlich entscheidet K. sich, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Trotz der Warnung seines Onkels, dass es um seine Sache recht schlecht bestellt sei, entlässt er den Advokaten und will von nun an selbst für einen raschen Abschluss des Prozesses sorgen.

Doch ein paar Tage später kommen plötzlich zwei bullige, aber höfliche Männer in die Wohnung von Josef K. und führen Josef K. zu einem Steinbruch. Ihm wird das endgültige Urteil verkündet, das unter Ausschluss des Angeklagten und der Öffentlichkeit gefällt wurde.

Josef K. unterwirft sich dem mysteriösen Urteilsspruch, obwohl er bis zuletzt nicht weiß, wessen er überhaupt beschuldigt wird. In dem Steinbruch wird er schließlich von den zwei “Schergen” erstochen. Mit den Worten: “es war, als sollte die Scham ihn überleben” endet der Roman.

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Kommentare

11 Kommentare zu “Der Prozess – Franz Kafka”
  1. Eine sehr schöne Inhaltsangabe.
    Weiter so!


  2. Hallo, also hier in der Inhaltsangabe stimmen einige mehr oder weniger wichtigere Details nicht!
    ZB. geht K. freiwillig am 2. Sonntag nohcmal zum gericht, es ist nicht K. Neffe sondern seine Nichte….
    ALso bitte nicht einfach so abschreiben :)


  3. Ehm, nee
    Josef k ist immernoch männlich und damit der neffe seines onkels^^


  4. es sind zunächst 2 Männer, nämlich die Wächter die ihn empfangen, erst in Fräulein Bürstners Zimmer trifft K. auf den dritten


  5. Es ist nicht sein Gerichtstermin, der feststeht, sondern nur eine (von ursprünglich mehreren geplanten) Anhörung. Das ist ein großer Unterschied.

    Außerdem kommen die Männer nicht “plötzlich” um ihn zu holen, K. sitzt sie erwartend in seinem Sessel und scheint sich des Urteils bereits bewusst zu sein. Dies erfährt er nicht erst im Steinbruch, wie oben beschrieben.


  6. und warum wurde er nun angeklagt?


  7. Das ist wirklich die schlechteste Inhaltsangabe die ich je gelesen habe. Wichtige Aspekte wie die Szene im Dom, die Prüglerszene oder K’s Beziehung zu Frauen werden völlig außer Acht gelassen. Auch die surreale Erscheinung der Gerichtsinstanz wird nicht genannt, die ja eigentlich das eigentliche Thema des Buches ist..


  8. An Ulf: Im gesamten Buch wird nicht gesagt weshalb er angeklagt wurde. Kein niederer Beamter(=die, die K. begegnen ) weiß über die Gründe seiner Verhaftung und seines Prozesses bescheid, sie führen nur die Befehle aus, welche sie von dem Ggericht erteilt bekommen haben aus. (Das ist wieder ein gutes Thema zum Vergleich von “der Besuch der alten Dame“, “Michael Kohlhaas“ und “Der Proceß“^^) Selbst der Advokat Huld meint dass der Proceß zu K.s Gunsten Fortschritte mache, obwohl er überhaupt nichts genaues weiß und keine richtige Verteidigungsschrift verfassen kann, da auch er keine, oder zu mindest kaum Anhaltspunkte at um was es bei der Anklage gegen K. geht.


  9. Schlechte Inhaltsangabe, kann nur davon abraten! Wichtige Details sind einfach falsch und/oder ungenau beschrieben…


  10. Dieses Buch ist nicht sehr schön, es gibt bessere Bücher. Und was die Inhaltsangabe betrifft, hab ich keinen Plan, den ich lese so ein Buch nicht. Also ist mir das total egal, ich sitze im Unterricht und schreibe sinnloses Zeuch.

    Lieber Gruß

    Der Preuß


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  2. clipso
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